Mischa Kuball

Biographie

1959 geboren in Düsseldorf

1990 Megazeichen, Mannesmann Hochhaus, Düsseldorf

1994 Refraction House, Synagoge Stommeln

1998 Private Light/Public Light Biennale São Paulo

1999/2000 Gastprofessor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

2004 – 2008 Lehrauftrag für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

2005 UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEKBOCHUM, permanente Neon-Installation, Ruhr-Universität Bochum

Seit 2007 Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

2010 New Pott, partizipatorisches Projekt zur Kulturhauptstadt RUHR.2010

2011-2012 Platon’s mirror, internationale Ausstellungstournee in Kooperation mit dem Goethe-Institut u. a. im ZKM | Museum für Neue Kunst Karlsruhe

2009 – 2015 Public Präposition, 21 internationale Projekte im öffentlichen Raum

Mischa Kuball lebt in Düsseldorf

 

Seit 1984 arbeitet Mischa Kuball künstlerisch im öffentlichen und institutionellen Raum. Mithilfe des Mediums Licht – in Installationen und Fotografie – erforscht er architektonische Räume und führt soziale und politische Diskurse. Er reflektiert die unterschiedlichen Facetten von kulturellen Sozialstrukturen bis hin zu architektonischen Eingriffen, die den Wahrzeichencharakter und den architekturgeschichtlichen Kontext betonen oder neu kodieren. In politisch motivierten und partizipatorischen Projekten verschränken sich öffentlicher und privater Raum. Sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen Teilnehmern, dem Künstler, dem Werk und dem öffentlichen Raum.

Mischa Kuball hat zahlreiche Projekte in Kooperation mit Institutionen im In- und Ausland realisiert, u.a. im Bauhaus Dessau (1992), Jewish Musem, New York (2002), Hamburger Kunsthalle (2007), NTT-Intercommunication Center Tokyo (2008). Temporäre Installationen wurden am Eingang der Kunstsammlung NRW Düsseldorf (2005), der Neuen Nationalgalerie, Berlin (1999), dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (2005) und dem Centre Pompidou-Metz (2010) installiert.

Zahlreiche Publikationen begleiten die meist ephemeren, zeitbasierten Projekte, u.a. „Mischa Kuball, …in progress“ 1980-2007, Hrsg. von Florian Matzner bei Hatje/Cantz, Ostfildern 2007; „New Pott – neue Heimat im Revier“, Hrsg. von Harald Welzer/Mischa Kuball, in der Christoph Keller Edition bei JRP/Ringier, Zürich 2010; „Platons Spiegel und die Aktualität des Höhlengleichnisses“, Hrsg. von Andreas F. Beitin / Leonhard Emmerling / Blair French und angeregt durch Projektionen von Mischa Kuball, Verlag Walther König, Köln 2012; „Mischa Kuball: Public Preposition“, Hrsg. Vanessa Joan Müller, Distanz Verlag, Berlin 2015.