Trierer Unterwelten Festival

Der »»generator bei den Trierer Unterwelten 2026

Zwischen historischer Architekturführung und zeitgenössischer Kunst: Mit zwei Führungsangeboten in den Räumen des »»generator (Campus 2) ist die Universität Trier Teil des Festivalprogramms ‚Trierer Unterwelten 2026‘ (29. Oktober bis 21. November). Führungen durch die historische Heizzentrale sowie durch die neue Ausstellung ‚»»generator 6: Atemluft‘ geben Einblicke in die bewegte Vergangenheit des Gebäudes an Campus 2 – einst als Militärkrankenhaus erbaut – sowie in seine Gegenwart. 

Veranstaltungen & Termine

Vom Kraftwerk zum Kunstraum – Führung durch die Kohleheizzentrale der Universität Trier
Termine: 30. Oktober 2026, 18:00 und 19:30 Uhr | 14. November 2026, 18:00 Uhr – Dauer: 45–60 Minuten

Die Führung „vom Kraftwerk zum Kunstraum“ führt durch die Bereiche in denen sich die wechselvolle Geschichte des Ortes vom Militärhospital über die Heizkraftzentrale bis zum heutigen Kunstraum noch unmittelbar ablesen lässt …

Das Gebäude auf Campus 2 der Universität Trier hat eine bewegte Geschichte: Ursprünglich wurde es als französisches Militärkrankenhaus André Genet als Teil des Garnisonskomplexes am Petrisberg errichtet. Die Kellerräume – die „Katakomben“ unter dem Universitätsgebäude – dienten Jahrzehnte lang als Kohleheizzentrale der Wärmeversorgung des Krankenhauskomplexes. Nach dem Rückzug der französischen Truppen Mitte der 1990er-Jahre wurde das Militärhospital André Genet für die Universität Trier umgebaut. Die Kellerräume blieben von dieser Konversion jedoch nahezu unberührt, wodurch ihre historische Atmosphäre bis heute erhalten blieb. Bis heute zeigen sie sichtbare Spuren ihrer früheren Funktion. 

Die Führung „vom Kraftwerk zum Kunstraum“ führt durch die Bereiche des »»generator, die nicht Teil des laufenden Ausstellungsprogramms sind – vor allem durch die historischen Kellerräume, in denen sich die wechselvolle Geschichte des Ortes vom Militärhospital über die Heizkraftzentrale bis zum heutigen Kunstraum noch unmittelbar ablesen lässt. Zum Abschluss gibt es einen Einblick in die Ausstellung »»generator 6: Atemluft

Kunst im Kohlebunker – Führung durch die Ausstellung »»generator 6
Termine: 10. November 2026, 18:00 und 19:30 Uhr | 14. November 2026, 19:30 Uhr – Dauer: 45 Minuten, anschließend ist ein eigenständiges Verweilen in der Ausstellung möglich.

Der »»generator als industriehistorischer Raum wird zum Resonanzraum für zeitgenössische Fragen. Die Ausstellung richtet den Blick auf das Element Luft und damit auf das Flüchtige und kaum Greifbare …

Seit 2025 widmet sich das Programm des »»generator in einer mehrjährigen Reihe den vier Elementen, die nacheinander thematisch aufgegriffen werden. Ausgangspunkt ist die Geschichte des Ortes: Der »»generator als industriehistorischer Raum wird zum Resonanzraum für zeitgenössische Fragen. Die Elemente – einst als Grundlage aller Materie verstanden – werden zu Chiffren aktueller Themen: Wie sehen, denken, fühlen und verstehen wir Wasser, Luft, Erde und Feuer heute? 

Die Ausstellung »»generator 6 (2026) richtet den Blick auf das Element Luft und damit auf das Flüchtige und kaum Greifbare: auf Atem, Bewegung und Atmosphäre als grundlegende, aber oft unsichtbare Dimension unseres Daseins. 

Mit installativen Setzungen untersuchen die Künstlerinnen Steffi Lindner und Edith Kollath Luft als atmosphärisches und relationales Medium: als räumlich wirksame, immaterielle Kraft ebenso wie als verbindendes Moment zwischen Körper, Raum und Umwelt. ihre Arbeiten machen das Unsichtbare in seiner Wirkung zwischen Individuum und Umgebung erfahrbar. Die Ausstellung entsteht im Rahmen eines kunsthistorischen Praxisseminars Teil der praxisnahen Lehre des Fachs Kunstgeschichte der Universität Trier – im Dialog von Wissenschaftler:innen, Künstlerinnen und Studierenden.

 

Tickets: 

Die Unterwelten-Veranstaltungen im »»generator sind kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich (eine unterstützende Spende ist willkommen). Buchung unter: generator.uni-trier.de/tickets/.

Die Räume sind nicht barrierefrei zugänglich.

Mehr Informationen zum Programm der Trierer Unterwelten: 
https://www.trierer-unterwelten.de