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»» generator 5: Hydrogénes | Wasserstoffe

Öffnungszeiten: Donnerstags 18-21 Uhr / Sonntags 12-17 Uhr

Veranstaltungsprogramm

Öffentliche Führungen »»generator 5: Hydrogenes | Wasserstoffe
Sonntags, 13:30 Uhr | Dauer ca. 45 – 60 Min. | Anmeldung empfohlen | Eintritt frei.

Kommende Termine: Sonntag, 01.02.2026 | Sonntag, 08.02.2026 | Sonntag, 15.02.2026 | Sonntag, 22.02.2026 | Sonntag, 01.03.2026 | Sonntag, 08.03.2026 | Sonntag, 15.03.2026 | Sonntag, 22.03.2026 | Sonntag, 29.03.2026


KunstPause – Mittagsführungen im  »»generator 
Vom 9.02.2026 bis zum 13.02.2026 täglich 13:00 Uhr | Dauer ca. 45 Min. | Anmeldung empfohlen | Eintritt frei.

Vom 09. bis 13. Februar 2026 lädt der »»generator täglich um 13:00 Uhr zur KunstPause ein. In einer etwa 45-minütigen Begehung geben die Kuratoren Larissa Wesp und Stephan Brakensiek interessante Einblicke in die Ausstellung.

Termine: Mo 09.02., 13:00Uhr | Di 10.02., 13:00Uhr | Mi 11.02., 13:00Uhr | Do 12.02., 13:00Uhr | Fr 13.02., 13:00Uhr ––– Treffpunkt am Eingang des »»generator. 


Wissenschaft sinnlich erleben: Ein Abend mit Etienne Reys Turbulences
19.02.2026, 19:00 Uhr | Dauer ca. 90 Min. | Anmeldung erforderlich | Eintritt frei.

Ein Wind zieht durch die ehemalige Kohleheizzentrale, abstrakte Klänge durchbrechen das Rauschen, flirrendes Licht tanzt über Wände und Boden. Für einen besonderen Abend innerhalb der Ausstellung »generator 5« wird die Installation Turbulences von Etienne Rey zum Mittelpunkt des Geschehens.

Der französische Künstler arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. In seinen raumgreifenden Installationen macht er physikalische Phänomene wie Luftströmungen, Lichtbrechung und Bewegung sinnlich erfahrbar.

 „Ein Abend mit Etienne Rey“ ist den Arbeiten Etienne Reys gewidmet, die im Rahmen von »generator 5« präsentiert werden. Sophie Lindner und Ricardo Rodrigues de Sousa führen in die Kunstwerke und thematischen Zusammenhänge der Ausstellung ein. Im Zentrum steht die Licht-, Klang- und Windinstallation Turbulences, die an diesem Abend erstmals in ihrer vollständigen Dauer von einer Stunde gezeigt wird.


Wasserkörper und Fluide Archive:  Ein Abend zur Kunst von Marie-Luise Meister
26.02.2026, 19:00 Uhr | Dauer ca. 60 Min. | Anmeldung erforderlich | Eintritt frei.

Fragile Porzellanskulpturen, die auf Nähe reagieren, lyrische Kompositionen, Flusslandschaften und leise Klänge: Für einen besonderen Abend im Rahmen der Ausstellung »generator 5« steht Marie-Luise Meister mit ihren Installationen Poröse Träger und Bodies of Water im Mittelpunkt.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2025 überträgt Marie Meister die Eigenschaften von Wasserstoff in eine räumliche Setzung und macht die macht die Flüchtigkeit des Moleküls erfahrbar. Bodies of Water hingegen berichtet uns von Flusslandschaften als bewegte, fluide Archive: Lyrische Komposition, Video und Skulptur verweben sich zu einer sinnlichen Setzung und machen Erinnerungen, Geschichte und Zeitspuren erlebbar.

Das Abendprogramm gewährt einen tieferen Blick in die ausgestellten Werke der Künstlerin. Die Kuratorin Larissa Wesp führt in die Kunstwerke und thematischen Zusammenhänge der Ausstellung ein.


»»generator 5: Hydrogenes | Wasserstoffe

Zehn Jahre nach seiner Eröffnung vollzieht diese fünfte Ausstellung des »»generators nicht nur die Wiederaufnahme des Medienkunstlabors, sondern zugleich auch den Auftakt einer inhaltlichen Reihe: Ausgehend von der historischen Dimension des Ausstellungsraums als Energiezentrale sind die kommenden Ausstellungen den vier Elementen gewidmet, die als Ressource, Energieträger und -speicher in unserer Gegenwart zunehmende (auch kritische) Relevanz erfahren. Den Auftakt bildet das Wasser – ein Stoff, der seit jeher Leben, Kultur und Imagination prägt.

Mit Werken von Etienne Rey und Marie-Luise Meister entfaltet der »»generator in ‚Wasserstoffe‘ eine dichte Erzählung, die das Element aus unterschiedlichen Perspektiven befragt und damit Raum für einen vielschichtigen Dialog über Wasserstoffe, Atmosphäre, Wahrnehmung und Materialeigenschaften dieser wertvollen Ressource schaffen. 

Wasser erscheint als eine der elementaren Grundlagen unserer Existenz. Es formt Landschaften, verbindet Kontinente, trägt Mythen, Religionen und kulturelle Narrative. Es ist Lebensquelle, Ressource oder politischer Konfliktherd. Von seiner chemischen Struktur als H2O beschrieben – zwei Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff –, zeigt es die Verbindung von Mikroskopischem und Globalem. Sein Bestandteil, der Wasserstoff, steht am Beginn: Als erstes entstandenes Element erfüllt er jeden Organismus ebenso wie die Atmosphäre und begegnet uns in Form eben des Wassers, das Bedeutungen trägt, Geschichten speichert und unsere alltägliche Lebenswelt strukturiert.

Beide – Etienne Rey und Marie-Luise Meister – verfolgen eine forschende Praxis: Etienne Rey nähert sich dem Wasser phänomenologisch und naturwissenschaftlich, untersucht Strömungen, Licht, Zufall und Wahrnehmung. Er übersetzt diese Prozesse mit Hilfe mechanischer und digitaler Bewegungen in einen ästhetisch vergleichbaren Prozess. Marie-Luise Meister befragt poetisch-reflektierend Wasserstoff als Träger von Geschichte und Erfahrung. Damit stellt sie Fragen nach individueller Erinnerung sowie politischen, historischen und ökologischen Dimensionen des Wassers.Ihr Kunstwerk Poröse Träger wurde als eine von drei prämiierten Positionen im bundesweiten Kunst- und Wissenschaftswettbewerb der Wasserstoff-Leitprojekte (H₂Giga, H₂Mare, TransHyDE) ausgezeichnet und wird mit Förderung des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) realisiert. Im »» generator wird diese sensorisch-reaktive Installation erstmals präsentiert.

>>> Pressemeldung: »» generator 5 / Wiedereröffnung des Medienkunstlabors


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